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1. Mai 2012
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Über uns/Die Gesellschaft
Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH

Eine Gesellschaft im Dienste des Radsports

1960 war die Frankfurter Stadion Gesellschaft nicht mehr in der Lage, die beliebten Steherrennen zu organisieren. Drei Männer, der ehemalige Radprofi Theo Intra, Schrittmacher Otto Faltin vom RV Sossenheim und Radsportfreund F. Scherer, aber wollten die Steherrennen nicht sterben lassen. Sie versuchten eine Veranstaltungsorganisation für die Steherrennen ins Leben zu rufen und baten Hermann Moos zu ihren Sitzungen. Die vier Männer einigten sich auf eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren Geschäftsführer Hermann Moos sein sollte. Doch dieser fand, dass er, wenn er schon die Verantwortung tragen sollte, die Gesellschaft auch allein gründen könnte. Nachdem er diese Idee mit seinem Bruder Erwin besprochen hatte und die drei anderen Sportfreunde einverstanden waren, wurde aus dieser Idee Wirklichkeit. So ward die "Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH" geboren. Hermann Moos beantragte eine entsprechende Lizenz und bereits 1961 wurden sechs Profi-Veranstaltungen organisiert.

In diesem Jahr wurde in Frankfurt-Sachsenhausen auch der riesige Siloturm der Henninger Bräu AG fertig gestellt. Direktor Huber wollte ihn im Zusammenhang mit dem Namen Henninger bekannt machen und trug sich mit dem Gedanken, ein Radrennen zu veranstalten. Damals war die Sache mit der "Schleichwerbung" im Fernsehen noch außerordentlich problematisch und es war klar, dass der Name Henninger Bestandteil des Renn-Namens sein musste. "Nennen wir das Rennen doch ‚Rund um den Henninger-Turm'" schlug Hermann Moos vor und erntete allgemeinen Beifall. Das Frankfurter Radrennen entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Klassiker der internationalen Rennszene.

Das Profi-Rennen wurde im Laufe der Zeit um Schüler-und Jedermannrennen erweitert. "Jeder Radsportler soll mindestens einmal im Leben die Gelegenheit haben, bei 'Rund um den Henninger-Turm' mitzumachen. Das ist unsere Philosophie",erklärte einst Hermann Moos. Einer der Höhepunkte in der Geschichte von der "Gesellschaft zur Förderung des Radsports" war der Start der Tour de France 1980 in Frankfurt am Main. Gerne griffen auch andere Rennorganisatoren auf das Know-how der Hessen zurück. So brachte im badischen Bühl die Mannschaft um Hermann Moos ihr Können als Veranstalter mit ein. Auch die Frankfurter Sechstagerennen standen unter der Leitung von Hermann Moos, der zusammen mit dem bekannten Profi Peter Post für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Nach dem Tod von Erwin und Hermann ist nun Bernd Moos-Achenbach, Sohn von Hermann Moos, Geschäftsführer dieser Gesellschaft und hält die Radsporttradition der Familie aufrecht.
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